Mäuse

Produkte für den privaten Gebrauch sind bei Andermatt Biogarten.

Mäuse können sich schnell vermehren und sowohl auf landwirtschaftlichen Flächen als auch in Gebäuden erhebliche Schäden verursachen. Feld- und Wühlmäuse schädigen Kulturen unter anderem durch Frass an Wurzeln und Pflanzenteilen, während Hausmäuse vor allem in Gebäuden und Lagerräumen zum Problem werden. Mit unseren in der Schweiz entwickelten und hergestellten Lösungen lassen sich Mäuse gezielt und effizient bekämpfen.

Schadwirkung

Frassschäden an Karotten

Abgestorbener Apfelbaum infolge von Frassschäden an den Wurzeln

Mäusehaufen können zu verschmutztem Futter, erhöhtem Maschinenverschleiss und Mindererträgen führen.

Unsere Strategie

Die in der Schweiz entwickelte topcat – Die Wühlmausfalle eignet sich zur effizienten Bekämpfung von Feld- und Wühlmäusen direkt im Gangsystem. Passendes Zubehör wie Suchstab, Lochschneider und Markierstab erleichtert das Auffinden der Gänge und den gezielten Einsatz der Falle.

Für die Mäusebekämpfung in Gebäuden eignet sich die topsnap – Die raffinierte Mausefalle. Die Tunnelfalle kann Mäuse auch ohne Köder anlocken und ermöglicht eine einfache und wirkungsvolle Bekämpfung.

Für schützenswerte Parzellen eignet sich der standby – Der Mäusezaun. Er verhindert die (Rück-)Einwanderung von Mäusen und schützt so die Parzelle langfristig vor erneutem Befall.

Weitere Angaben zur Anwendung und technische Informationen

Klicken Sie auf die Buttons, um mehr zu erfahren.

Passende Produkte

23454
topcat – Die Wühlmausfalle

topcat – Die Wühlmausfalle

Chromstahlfalle für Wühl- und Feldmäuse. Falle wird im Gang gestellt, Fangerfolg von aussen leicht ersichtlich.
23456
topsnap – Die raffinierte Mausefalle

topsnap – Die raffinierte Mausefalle

Falle zur gezielten Mäusebekämpfung mit zwei unabhängigen Fallenmechanismen für Fangerfolge aus beiden Richtungen. Berührungslose Beseitigung des Fangs.
28312
standby – Der Mäusezaun

standby – Der Mäusezaun

standby unterbindet die (Rück-)Einwanderung von Mäusen in eine schützenswerte Parzelle.

Detailierte Beschreibungen

Klappen Sie die nachfolgenden Bereiche auf, um mehr über die einzelnen Mäusearten und ihre Merkmale zu erfahren.

asset_image asset_image
Lateinischer Name Microtus arvalis
Nahrung Vielseitiger Pflanzenfresser, besonders Gräser, gelegentlich auch tierische Nahrung (Arthropoden)
Gewicht der erwachsenen Tiere 20 – 45 g
Kopf-Rumpflänge 9 – 12 cm
Schwanzlänge Ca. 30% der Körperlänge
Körperform Walzenförmig, aber schlanker als die Grosse Wühlmaus.
Kopfform Hat 4 ganz kleine schmale Schneidezähne (2 oben und 2 unten: je ca. 0,75 mm breit). Stumpfe Schnauze. Die Ohren sind nicht vollständig im Fell versteckt.
Farbe Oberseite ist meistens dunkelbraun, gelbbraun bis graubraun. Der Bauch ist meistens hellbraun bis gelbbraun.
Augen Gut sichtbare, kleine dunkle Augen.
Pfoten Sehr feingliedrige Pfoten
Fortpflanzung März bis Ende Oktober
Wurfzahl Selten mehr als 2× pro Jahr
Wurfgrösse 2 – 8 Jungtiere pro Wurf
Tragzeit 19 – 21 Tage
Geschlechtsreif Weibchen: nach 11 – 13 Tagen
Populationsdichte Über 2000 Tiere pro ha möglich
Winterruhe Keine
Erdhaufen Sehr kleine Erdmengen um den Baueingang herum. Die Erde ist sehr fein.
Grösse des Gangsystems Hausen meistens in verlassenen Schermaus- oder Maulwurfbauten.
Nest Ein bis zwei unterirdische, mit sehr feinem Gras gepolsterte Nester.
Vorräte Legt Futtervorräte aus kleinen Pflanzenteilen und Körnern an.
Lebensdauer In der freien Natur selten mehr als ein Jahr
Arteigenes Verhalten Übernimmt gerne verlassene Bauten von Schermäusen oder Maulwürfen. Macht kleine (ca. 2,5 cm) Löcher im Bau. Die Fressspuren rund um diese Löcher sind meistens gut sichtbar. Die Feldmaus ist viel mobiler als die Schermaus. Sie zieht, wenn sie gestört wird, häufig weiter. Diese Mäuseart ist eine leichte Beute für kleine Raubtiere oder Raubvögel.
Verursachte Schäden Schält gerne ringförmig die Rinden der Obstbaumstämme (Ringeln), manchmal bis zu den Wurzeln. Knabbert an allen oberirdischen Pflanzenteilen, Schäden an jungen Pflanzen, Saatgut und Knollen.
Bekämpfung Die Feldmaus kann nur mit Fallen gefangen werden, deren Mechanismus wie bei der topcat-Mausefalle bereits durch sehr geringes Gewicht (8 Gramm) ausgelöst wird. Gewöhnliche Haushaltsfallen können oberirdisch eingesetzt werden.
Gesundheitshinweis Diese Mäuseart ist Trägerin von Parasiten, bakteriellen und viralen Krankheiten, die auch den Menschen befallen können. Tote oder lebende Tiere nur mit Handschuhen anfassen!

Lateinischer Name Arvicola Terrestris
Unterarten
  • Arvicola Terrestris Schermaus (ans Land gebundene Art)
  • Arvicola Terrestris Aquaticus (lebt zum Teil am und im Wasser)
  • Arvicola Terrestris Sapidus

Die Unterarten haben zum Teil ein sehr unterschiedliches Verhalten.

Nahrung

Liebt fleischige, saftige Wurzeln und Knollen wie Löwenzahn, Klee und Tulpenzwiebeln. Ernährt sich hauptsächlich unterirdisch. Kommt aber unter bestimmten Umstände zum Fressen auch an die Erdoberfläche.

Gewicht

Erwachsene Tiere: 60 – 110 g (Schermaus), 60 – ca. 200 g (aquaticus)

Körperlänge

12 – 20 cm

Schwanzlänge

Ca. 1/2 der Körperlänge

Körperform

Walzenförmig

Kopfform

Die Schermaus hat 4 gut sichtbare lange und gebogene biberähnliche Schneidezähne (2 oben und 2 unten, je ca. 1,5 mm breit). Stumpfe Schnauze, lange Schnauzhaare.

Ohren

Die Ohren sind fast vollständig im Fell versteckt. Die Oberseite ist meistens dunkelbraun bis graubraun.

Farbe

Die Farbe kann stark variieren. Die Tiere können schwarze Stellen aufweisen oder in seltenen Fälle ganz schwarz sein. Die Flanken sind heller. Der Bauch ist meistens hellbraun.

Augen

Gut sichtbare, kleine dunkle Augen

Pfoten

Feingliedrige Pfoten. Nicht selten fehlen ein paar Zehen oder Zehenglieder.

Fortpflanzung

Februar bis Ende Oktober (manchmal auch im Winter)

Wurfgrösse

4 – 6 Jungtiere pro Wurf

Tragzeit

21 Tage

Geschlechtsreif

Nach ca. 2 Monate

Populationsdichte

Bis ca. 1000 Tiere/ha (z. B. Jura)

Winterruhe

Keine

Erdhaufen

Sind eher flach. Die Erde ist sehr fein. Die Menge verwühlter Erde kann sehr gross sein. Die Erdhaufen sind unterschiedlich gross.

Gangform

Die Gänge der Schermaus sind ovalförmig in der vertikalen, mit einem Durchmesser von 50 – 80 mm. Häufig sind Nagespuren an den Wänden sichtbar.

Grösse des Gangsystems

40 – 70 m für eine Sippe (je nach Bodenbeschaffenheit, sozialem Druck und Nahrungsangebot).

Nest

Ein bis zwei mit Gras gepolsterte, unterirdische Nester.

Vorräte

Legt Futtervorräte an. Es sind kleine Wurzelstücklein, die, säuberlich aufgeschichtet, ganze Kammern füllen können. Die aufgeschichteten Wurzeln schlagen im Frühjahr aus.

Lebensdauer

In der freien Natur selten mehr als ein bis anderthalb Jahre. In Gefangenschaft mehrere Jahre.

Arteigenes Verhalten

Die Schermaus ist sehr ortsgebunden. Sie hat die Angewohnheit, jedes Loch in ihrem Bau innerhalb kurzer Zeit zu verstopfen (verwühlen). Sie gräbt die Gänge mit den Zähnen und verwühlt die Erde mit Pfoten und Kopf. Kann gut schwimmen und tauchen.

Verursachte Schäden

Knabbert an den Wurzeln von Bäumen (Lieblingsspeise sind M9 Unterlagen und Sorbus domesticus). Verarmung der Pflanzenvielfalt durch selektives Fressverhalten. Die verwühlten Erdhaufen und die vielen Gänge verursachen teilweise starke Unebenheiten in der Grasnarbe.

Viele Folgeschäden

Verunstaltung und Verarmung der Grasnarbe, verunreinigtes Futter, Fehlgärung im Silo, Minderung der Milchleistung bei Grossvieh, Erkrankung von Vieh, Schäden an den landwirtschaftlichen Geräten.

Bekämpfung

Die Schermaus ist relativ einfach zu fangen. Gleichzeitig können zahlreiche Fallen eingesetzt werden. Die topcat-Mausefalle garantiert ein schnelles und effektives Arbeiten.

Gesundheitshinweis

Diese Mäuseart ist Trägerin von Parasiten, bakteriellen und viralen Krankheiten, die auch den Menschen befallen können: z.B. Fuchsbandwurm, Leptospirose, Hatan Virus. Tote und lebende Tiere nur mit Handschuhen anfassen!

asset_image
Lateinischer Name Talpa
Unterarten Talpa Europaea, Talpa Caeca und verschiedene andere
Nahrung Regenwürmer, Larven und Insekten. Benötigt täglich Nahrung in der Menge seines eigenen Körbergewichts.
Gewicht 50 – 130 g
Kopf-Rumpflänge 10 – 15 cm
Schwanzlänge 20 – 45 mm
Körperform Walzenförmig, sehr muskulöser Körperbau.
Kopfform Hat eine schlanke, fast rüsselartige Schnauze. Die Spitze der Nase ist manchmal ganz rot. Die Ohreingänge sind tief im Fell versteckt. Keine Ohrmuscheln.
Farbe Einheitlich schwarzes samtiges Fell ohne Strich.
Augen Sehr kleine, kaum 1 mm grosse Augen
Pfoten Die Vorderpfoten sind mächtige Grabschaufeln mit langen starken Nägeln; auch die Hinterpfoten sind ziemlich kräftig.
Fortpflanzung Paarung von Februar bis März
Wurfzahl 1 bis maxinmal 2 pro Jahr
Wurfgrösse 2 – 7 Jungtiere pro Wurf
Tragzeit Ca. 4 Wochen
Geschlechtsreif Nach einem Jahr
Populationsdichte Bis ca. 20 Tiere/ha
Winterruhe Keine
Erdhaufen Halbkugelförmig, im Unterschied zu den eher flachen, locker aufgeworfenen Erdhaufen der Wühlmäuse. Die Erde ist grobschollig. Häufig sind in den Erdhaufen 4-5 cm grosse Steine zu finden. Die Menge verwühlter Erde kann sehr gross sein, die Höhe der Erdhaufen bis zu 60 cm betragen. Die Erdhaufen sind häufig unterschiedlich gross. Meistens liegt der Gang vertikal unter dem Erdhaufen.
Gangform Die Gänge sind flachoval, ca. 6 cm breit, und meistens liegt lockere Erde herum. Von der Decke hängen braune Wurzelreste herunter. Die Gänge verlaufen über mehrere Niveaus und sind selten über längere Strecken auf gleicher Höhe angelegt.
Grösse des Gangsystems 200 – 300 m pro Tier. Ziehen in einen Maufwurfbau Schermäuse ein, gräbt der Maufwurf häufig weitere neue Gänge.
Nest Ein bis zwei unterirdische mit Gras und Laub gepolsterte Nester.
Vorräte Legt Futtervorräte in Form von Regenwürmern an, die durch Biss gelähmt wurden. Manchmal Bildung von ganzen Regenwürmerkugeln. Häufig vergisst der Maulwurf im Laufe der Zeit diese Vorräte.
Lebensdauer In der freien Natur bis zu 5 Jahre. Es sind vor allem die Jungtiere, die von Raubvögeln und vom Verkehr bedroht sind.
Arteigenes Verhalten Der Maulwurf macht in regelmässigen Abständen Löcher im Bau. Nicht selten fängt man erst einen Maulwurf, dann eine Schermaus oder eine Feldmaus. Der Maulwurf leistet für diese beiden Mäusearten wichtige Vorarbeit.
Verursachte Schäden Macht kaum Schäden an Pflanzen. Unter Umständen aber untergräbt der Maulwurf auf der Suche nach Nahrung die Erde so stark, dass die Bodenhaftung der Pflanzen beeinträchtigt wird und Wachstumsdepressionen ausgelöst werden. Die verwühlten Erdhaufen und die viele Gänge verursachen zum Teil auch starke Unebenheiten in der Grasnarbe.
Viele Folgeschäden Verunstaltung der Grasnarbe, verunreinigtes Futter, Fehlgärung im Silo, Werkzeugschäden.
Bekämpfung Der Maulwurf ist sehr schwierig zu fangen. Er verwühlt sehr häufig die gestellten Fallen.
Gesundheitshinweis Tote oder lebende Tiere nur mit Handschuhen anfassen!
Maus  
Lateinischer Name Mus musculus domesticus
Nahrung Hausmäuse sind Allesfresser; eine besondere Vorliebe haben sie für Getreide und Getreideerzeugnisse. Nahrungsaufnahme ca. 3–5 g pro Tag. Können mehrere Tage ohne Wasseraufnahme überleben.
Gewicht der erwachsenen Tiere 15 – 30 g
Kopf-Rumpflänge 7 – 11 cm
Schwanzlänge Ca. 100% der Körperlänge
Äussere Merkmale Spitze Schnauze mit langen Tasthaaren, gespaltene Oberlippen und relativ grosse, unbehaarte Ohren. Die Augen sind relativ klein und schwarz. Mäusetypische Zahnformel mit zwei Paar Schneidzähnen, die kontinuierlich nachwachsen.
Farbe Die Fellfärbung ist sehr variabel. Oberseite bräunlich grau bis grauschwarz. Ältere Tiere können rötlich braun werden. Bauchseite deutlich abgesetzt mit heller Färbung.
Pfoten Sehr feingliedrige Pfoten.
Fortpflanzung Hausmäuse können sich das ganze Jahr über fortpflanzen, solange die Temperaturen in den Überwinterungsquartieren nicht zu stark sinken.
Wurfzahl Weibchen sind wenige Stunden nach der Geburt bereits wieder befruchtungsbereit. Somit kann ein Weibchen über das ganze Jahr hindurch jeden Monat Jungtiere zur Welt bringen.
Wurfgrösse 5 – 6 Jungtiere pro Wurf
Tragzeit Ca. 3 Wochen
Geschlechtsreif Weibchen und Männchen ab ca. 6 Wochen
Populationsdichte Unter günstigen Bedingungen (Nahrungsangebot, Konkurrenzsituation) kann sich innerhalb kurzer Zeit eine bedeutsame Mäusepopulation aufbauen. Wird diese zu dicht, wird die Fortpflanzung gedrosselt.
Winterruhe Keine
Nest Nest aus verschiedenen Materialien: Papier, Wolle, Stroh etc.
Vorräte Selbst angelegte Vorratslager findet man bei Hausmäusen nicht. Sie ernähren sich primär von den Vorräten der Menschen.
Lebensdauer Hängt stark von äusseren Bedingungen ab (Feinddruck, Nahrungsangebot etc.). Lebenserwartung ab Geburt ca. 100 Tage. Unter günstigen Lebensbedingungen drei bis vier Jahre.
Verhaltensmerkmale Gehör- und Geruchssinn sind die wichtigsten Sinne. Exzellente Kletterer, können etwa 30 cm weit/hoch springen. Siedeln sich dort an wo Nahrung vorhanden ist. Bevorzugt menschliche Siedlungen. Ablage von Harn und Kot (bis 8 mm lang) auf begangenen Wegen und an Frassplätzen, bis zu 100 Kot-«Böhnchen» pro Tag.
Verursachte Schäden Verunreinigung von Räumen, Lebens- und Futtermitteln durch Kot und Urin. Annagen von Nahrungsmitteln, Vorräten, Einrichtungsgegenständen etc. Kabelverbisse können Brände und Maschinenschäden verursachen. Übertragung von Krankheitserregern auf Mensch, Haus- und Nutztiere.
Bekämpfung Hausmäuse lassen sich mit vergifteten Ködern (Blutgerinnungshemmer) kontrollieren. Da jedoch viele Populationen bereits gegen gewisse Wirkstoffe Resistenzen entwickelt haben, ist die Bekämpfung mit Fallen empfohlen. Die topsnap-Falle ist dank ausgeklügelter Mechanik eine besonders anwenderfreundliche und effiziente Falle zur gezielten Mäusebekämpfung im Indoor-Bereich.
Gesundheitshinweis Diese Mäuseart ist Trägerin von Parasiten, bakteriellen und viralen Krankheiten, die auch den Menschen befallen können. Tote oder lebende Tiere nur mit Handschuhen anfassen!

  

Beratungsteam Schädlingsbekämpfung